Lustige Hobbys: MM-Verkäufer belauschen

„Ja hier ist es, das Diskettenlaufwerkskabel kostet 15€, werden Sie nirgends günstiger finden.“ Echt?

Schon klar… Wenn man den Blödmarkt-Verkäufern zuhört, könnte man immer meinen, das die Sachen verschenkt werden. Wenn man dann zum Punkt des „Verhandelns“ kommt, werden die Verkäufer meist noch patzig…

Aber ab und zu macht das gucken und zuhören richtig Spaß, wie manche Verkäufer verkaufen, statt zu beraten.

Letztes mal, als ich einen damit Konfrontierte, das die Waschmaschine bei einem Eletro-Meister mit Lieferung und Entsorgung der alten immer noch 100€ weniger kostet als das nachgebesserte Angebot ohne Serviceleistungen.

„Wir sind hier schon ein Discounter und verkaufen knapp kalkuliert, wenn Sie unbedingt Hehlerware kaufen wollen, bitte.“

Lernen die Leute das in einem extra Schauspielseminar?
Oder bekommen die das so von „oben“ eingetrichtert?

Noch eine Woche Urlaub 🙂

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~ von edge0815 - 17. Mai 2008.

4 Antworten to “Lustige Hobbys: MM-Verkäufer belauschen”

  1. Ich find die Gespräche ja auch teilweise ganz lustig. Wo nur der Spass aufhört, ist an dem Punkt, wo die Kunden eigentlich nur noch verarscht werden. Fragen z.b eindeutig danach, ob der Rechner zum spielen geeignet ist, und bekommen dann ne Kiste mit total schrottiger Grafikkarte. Klar, Solitär is auch nen Spiel…aber sowas is doch echt das allerletzte.
    Und das die sehr schnell patzig werden, wenn man se auf ihre Fehler hinweist ist ja bekannt 😉

  2. Interessant ist auch das Verhalten, dass die Verkäufer immer im Hintergrund entschwinden, wenn jemand mit etwas Ahnung dem Kunden beisteht.

  3. In diesen speziellen Märkten gibt es tatsächlich spezielle Schulungen für die Verkäufer die absolut gar nichts mit einer Beratung zu tun haben. Klar werden von den Herstellern (entweder selbst veranstaltete oder bezahlte, die Märkte geben dafür schon lange kein Geld mehr aus) auch Seminare zu den Geräten verabreicht, aber vom Konzern selber gibt es Indoktrinationen vom allerfeinsten – da gab es schon häufig Leute, die wegen solcher Methoden den Beruf gewechselt haben. Im Grunde wir ihnen folgendes eingetrichtert:
    „Der Kunde hat DEIN Geld in der Tasche – vergiss Dein Gewissen, verkaufe oder stirb!“

    Die angestellten Verkäufer können aber auch gar nicht anders. Sie erhalten einen bestimmten Grundlohn und bekommen – berechnet am Umsatz ihrer Abteilung (oder ihrer geschriebenen Aufträge) einen prozentualen Aufschlag. Und ohne solche Methoden müssten sie glatt verhungern. Also verkaufen sie ihr Gewissen in dem guten Glauben, dass der Kunde ja immer noch woanders kaufen kann.

  4. Ähnlich mit Scart-Kabeln.

    Da will doch einer der großen Elektromärkte über 4€ für das kleinstes Kabel. So ein Wucher.

    Im Kaufhof in der Technikabteilung fand ich eines für 0,97€.

    Soviel zu unseren lieben MM usw. Halsabschneidern

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